AZ-Mediadaten für Print- und Online-Medien: Preise für Anzeigen, Beilagen und Banner.

A

Ad Impressions

Unter Ad-Impressions versteht man die Anzahl von Einblendungen eines Werbemittels auf einer Webseite. Es handelt sich also um die Anzahl der Sichtkontakte mit einem Werbemittel.

AG.MA

Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. Ein Zusammenschluss von Verlagen, Werbungtreibenden, Agenturen, Sendeanstalten und Verbänden mit dem Ziel, die Leistungen von Werbeträgern (Reichweiten, Zusammensetzung der Nutzerschaften) zu analysieren. Den Erfordernissen der überregionalen Medienplanung wird die AG.MA gerecht, für regionale Planungen kann die AG.MA nur eingeschränkt eingesetzt werden. Die jährlich von der AG.MA zu diesem Zweck durchgeführte Untersuchung gilt als eine der größten und gründlichsten Umfrageuntersuchungen in Europa; die MA ( Media Analyse) ist die wichtigste Datenquelle für die Mediaplanung. Ziel der zweimal jährlichen Ausweisung ist es, die Aktualität der Daten zu verbessern.

AGOF

Die AGOF ist eine Art Internet-TÜV. Sie untersucht das Nutzerverhalten und die Reichweiten von Online-Angeboten im Medium Internet. Ziel der AGOF ist es, Werbung im Internet transparent zu machen - insbesondere für die direkten Zielgruppen wie Werbetreibende und Werbeagenturen, aber auch für Marktpartner und Nutzer.

Anschnitt

Bilder oder Linien, die über den eigentlichen Satzspiegel hinaus bis an den Papierrand laufen. Meist wird ein Aufschlag für angeschnittene Anzeigen berechnet, da sie die Druckkosten erhöhen. (Bei Tageszeitungen ist ein Anschnitt technisch nicht möglich.)

Anzeigen-Abschluss

Eine Vereinbarung zwischen Inserent und Zeitungs- oder Zeitschriftenverlag. Sie beinhaltet, dass der Auftraggeber im Laufe eines Jahres eine bestimme Anzahl von Anzeigen bzw. Anzeigenmillimetern abnehmen wird und dafür (Wiederholungs- oder Mengen-) Nachlässe eingeräumt bekommt.

Anzeigenpreis-Berechnung

Der Preis einer gewerblichen Anzeige in einer Tageszeitung wird wie folgt berechnet: Anzahl der Spalten x Höhe der Anzeige in Millimetern x Millimeterpreis + Mehrwertsteuer. Ein Beispiel: Eine zweispaltige s/w-Anzeige mit 100 mm Höhe soll im Anzeigenteil einer Tageszeitung am Samstag erscheinen. Der Kunde schaltet direkt, also ohne Werbeagentur. Der mm-Lokalpreis beträgt am Samstag € 8,14 . Es ergibt sich folgende Rechnung: 2 (Spalten) x 100 (mm Höhe) x 8,14 € = 1.628 €. Die Anzeige kostet also 1.628 € + 19% MwSt. = 1.937,32 €.

Anzeigenspalte

Jede Zeitungsseite ist senkrecht aufgeteilt in Spalten. Anzahl und Breite der Spalten können im Anzeigenteil und im redaktionellen Teil unterschiedlich sein. Bei Zeitungen ist die Normalspalte im Anzeigenteil fast ausnahmslos 45 mm breit. Die Spalte im redaktionellen Teil ist meistens breiter.

Auflösung

Die Bildauflösung ist ein Maß für die Größe einer Rastergrafik. Sie wird durch die Gesamtzahl der Bildpunkte oder durch die Anzahl der Spalten (Breite) und Zeilen (Höhe) einer Rastergrafik angegeben.

B

Beilage

Der gesamten Auflage oder einem Teil der Auflage einer Zeitung können Werbe-Beilagen beigefügt werden, die ein bestimmtes Format und ein bestimmtes Gewicht nicht überschreiten dürfen. Sie werden nach Menge und Gewicht berechnet. Sie dürfen nicht zeitungsähnlich gestaltet sein und keine Fremdanzeigen enthalten.

Berliner Format

Neben dem Rheinischen Format und Nordischen Format eines der drei gebräuchlichsten Zeitungsseiten-Formate. Eine Seite ist ca. 470 mm hoch, 315 mm breit (Satzspiegel 430 mm hoch, 278 mm breit) und hat 6 Anzeigenspalten.

C

Chiffre-Anzeigen

Eine Anzeige, die den Auftraggeber nicht nennt, sondern mit einer Chiffre-Nummer gekennzeichnet wird. Angebote oder Nachfragen von Interessenten werden unter dieser Nummer an die Zeitung gesandt, diese leitet sie an den Auftraggeber weiter. Den Auftraggebern von Chiffre-Anzeigen wird eine Chiffre-Gebühr berechnet.

Copytest

Eine Befragung von Lesern, durch die ermittelt wird, wie viele Personen welche Bestandteile (auch Anzeigen) in einer bestimmten Ausgabe bemerkt, zu lesen begonnen oder zu Ende gelesen haben. Dem befragten Leser wird dabei ein Test-Exemplar (engl. Copy) vorgelegt.

D

DPI

Maßeinheit für die Auflösung von Ausgabegeräten wie Druckern und Monitoren oder von Datenerfassungsgeräten wie Scannern.

E

Eckfeld-Anzeige

Anzeige, die im redaktionellen Teil einer Zeitung im Eck einer Seite steht – meistens unten – und mit zwei Seiten an redaktionellen Text angrenzt. Für diese Platzierung muss bei manchen Zeitungen ein Preisaufschlag gezahlt werden und es müssen in der Regel Mindestgrößen beachtet werden.

Einzelverkauf

Lieferung und Verkauf einer Zeitung über den Zeitungshandel (Kiosk, Straßenverkauf).

EPS-Datei

EPS-Dateien (eingekapseltes PostScript) enthalten alle Bestandteile der Anzeige ohne Schriften und Belichterspezifikationen und können für weitere digitale Bearbeitungsformen (z.B. elektronischer Ganzseitenumbruch) benutzt werden.

F

Fallback

Dieses Motiv wird als Ausweichlösung gezeigt wenn kein Flash oder nicht die richtige Flash Version auf dem Nutzerclient installiert ist.

Farbanzeigen

In Tageszeitungs-Anzeigen lässt sich Farbe als Schmuckfarbe oder für den Mehrfarbendruck einsetzen. Bei Einsatz als Schmuckfarbe (Zusatzfarbe) können alle Farbnuancen als Originalfarben gedruckt werden. Je nach Ausrüstung der Rotationsmaschinen können eine bis drei verschiedene Farben auf einer Seite gedruckt werden. Die Zeitungsdruckereien haben nur eine bestimmte Anzahl von häufiger vorkommenden Farben auf Lager. Sonderfarben müssen rechtzeitig (mindestens eine Woche vor dem Drucktag) bestellt werden. Beim Mehrfarbendruck (autotypische Wiedergabe eines Originals) werden die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz nach der Europa-Skala übereinandergedruckt. Die Zwischentöne werden durch einen entsprechenden Anteil dieser Grundfarben beim Übereinanderdruck erreicht. Durch Übereinanderdrucken sowie Aufrasterung einzelner Grundfarben lassen sich auch bei Schmuckfarben verschiedene Farbtönungen erzielen.

Flash

Software, die sich besonders gut zur Erzeugung von Animationen mit kleiner Datenmenge eignet und zum Quasi-Standard geworden ist. In den neueren Browser-Versionen ist Flash als Plug-in integriert.

Fließsatzanzeigen

Kleinanzeigen, die ohne besondere Gestaltung einspaltig in den verschiedenen Rubriken des Anzeigenteils veröffentlicht werden.

G

Gestaltete Anzeigen

Anzeigen, die nicht im Fließsatz gesetzt werden und bei denen deshalb eine Textvorgabe allein nicht ausreicht. Benötigt werden entweder komplette Druckvorlagen oder Manuskripte, die deutliche Angaben über Schriftgrößen, Schriftarten, Textanordnung, Hervorhebungen, Umrandungen usw. enthalten.

GfK

Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung e.V., Nürnberg. Renommiertes Institut mit einem weit verzweigten Netz in- und ausländischer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie Kooperationspartnern in aller Welt. Seit 1936 auf dem Gebiet der regionalen Kaufkraftforschung tätig. Der Tabellenband „Basiszahlen zur Berechnung regionaler Absatzkennziffern“ enthält die von der GfK errechneten Kaufkraft und Umsatzkennziffern.

GIF

Ist ein Grafikformat mit guten verlustfreien Informationsquellen für Bilder mit geringer Farbtiefe. Darüber hinaus können mehrere Einzelbilder in einer Datei abgespeichert werden, die von Webbrowsern als Animationen aufgefasst werden.

H

HKS-Farben

Ein Farbnormsystem, das anhand eines Nummernsystems die Farbabstimmung zwischen Auftraggeber, Lithografen und Drucker erleichtert.

I

Impressum

In Zeitungen und Zeitschriften die gesetzlich vorgeschriebene Angabe von Verlag, Druckhaus, verantwortlichem Redakteur und Anzeigenleiter.

Insel-Anzeige

Gestaltete Anzeige, die inmitten von Fließsatzanzeigen platziert ist oder von vier Seiten von Redaktion umgeben ist.

Intermedia-Vergleich

Vergleich der Leistung und Wirkung verschiedener Mediengattungen, also z.B. Tageszeitungen, Zeitschriften, Fernsehen, Hörfunk. Zu den Bewertungskriterien gehören u.a. die Wirkungskomponenten von Medium und Werbemitteln, die Kommunikationsfähigkeit, Leistungen und Kosten, Selektionsmöglichkeiten und Verfügbarkeit.

IVW

Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. Die IVW kontrolliert die Auflagenhöhe und Auflagenstruktur von Werbeträgern. Die IVW-Zahlen, Zeitungen und Zeitschriften betreffend, werden Quartalsweise in den Auflagenlisten veröffentlicht.

K

Kampagne

Werbemaßnahmen, die nicht spontan und sporadisch realisiert, sondern aufgrund einer Werbekonzeption und meist längerfristig durchgeführt werden.

Klickrate (CTR)

Die Click-Through-Rate (CTR) ist eine Kennzahl im Bereich Internet-Marketing, welche die Anzahl der Klicks auf ein Werbebanner oder Sponsorenlinks im Verhältnis zu den gesamten Aufrufen darstellt. Wird eine Werbung hundertmal angezeigt und dabei einmal angeklickt, beträgt die Klickrate 1%.

Kontakt

a) Werbeträger-Kontakt: Jeder, auch flüchtige, Kontakt zwischen einer Person und einem Werbeträger, zum Beispiel einer Tageszeitung.

b) Werbemittel-Kontakt: Jeder, auch flüchtige, Kontakt zwischen einer Person und einem Werbemittel, zum Beispiel einer Anzeige.

L

Layout

Ein grafischer Entwurf. Er zeigt in einer Zeichnung, wie die Bestandteile z.B. einer Anzeige (Foto, Überschrift, Fließtext, Markenzeichen) oder auch eine ganze Seite angeordnet sind.

Leser

In der Leserschaftsforschung eine Person, die eine Zeitung oder Zeitschrift ganz oder teilweise gelesen oder auch nur durchgeblättert hat.

Leser pro Ausgabe (LpA)

Die Leserschaft pro Ausgabe ergibt sich durch die Berechnung eines Durchschnittswertes. Dabei werden die Antworten folgender Lesehäufigkeitsfrage herangezogen: „Von dem Tageszeitungstitel xyz erscheinen in zwei Wochen zwölf verschiedene Ausgaben. Wie viele dieser letzten zwölf Ausgaben haben Sie Ihrer Schätzung nach durchgeblättert oder gelesen?“ Zur Berechnung der durchschnittlichen Leserschaft pro Ausgabe wird die unterschiedliche Lesehäufigkeit unterschiedlich gewichtet. Personen, die nur eine Ausgabe gelesen haben, gehen mit einem geringeren Gewicht in den Durchschnittswert ein, als Personen, die alle zwölf Ausgaben gelesen haben.

Leser pro Nummer (LpN)

Im Gegensatz zum Leser pro Ausgabe (LpA) ergibt sich der Leser pro Nummer aus der Befragung. Hierbei gilt diejenige Person als Leser pro Nummer, die innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums (dem Erscheinungsintervall einer Ausgabe) eine Zeitschrift oder eine Zeitung gelesen oder durchgeblättert hat. Bei der Festlegung des Zeitraumes wird der Erscheinungsweise Rechnung getragen (bei Tageszeitungen: Erscheinungsweise täglich, LpN = gestern gelesen).

Leser-Analyse

Untersuchung der Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften in der Bevölkerung bzw. in Bevölkerungsgruppen.

Leser-Blatt-Bindung

Das Maß, in dem sich die Leser einer Zeitung ihrem Blatt verbunden fühlen. Die Leser-Blatt-Bindung lässt sich u.a. durch die Frage ermitteln, auf welches Medium oder welchen Zeitungstitel die jeweilige Person am wenigsten gern verzichten würde.

Leserkreis, weitester (WLK)

Der WLK ist definiert als die Leserschaft der letzten zwölf Ausgaben. Zum WLK täglich erscheinender Ausgaben gehören alle Personen, die mindestens eine der letzten zwölf Ausgaben der letzten zwei Wochen gelesen haben.

M

Makulatur

Die Fehldrucke von Zeitungen und Zeitschriften, die in der Anlaufphase der Druckmaschinen entstehen. Die Makulatur gelangt nicht zur Auslieferung sondern wird vernichtet.

Malstaffel

Eine Rabattstaffel, die auf der Zahl der innerhalb eines Jahres geschalteten Anzeigen – unabhängig von ihrer Größe – basiert.

Marketing

Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potentiellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten. Durch eine dauerhafte Befriedigung der Kundenbedürfnisse sollen die Unternehmensziele im gesamtwirtschaftlichen Güterversorgungsprozess verwirklicht werden.

Marktforschung

Die Gesamtheit aller Ermittlungen, mit denen sich ein Unternehmen Kenntnisse über Größe, Struktur und Entwicklung seiner Märkte verschafft. Unterscheiden lässt sich dabei zwischen Primär-Marktforschung, bei der im Feld Handel oder Endabnehmer direkt befragt werden, und Sekundär-Marktforschung („desk-research“), die bereits vorhandenes internes (z. B. Verkaufsstatistik) oder öffentlich zugängliches (Verbands-Statistiken,Veröffentlichungen der statistischen Ämter u.a.) Material analysiert. Eine wichtige Materialquelle sind die von Marktforschungsinstituten (GfK, Nielsen u. a.) periodisch durchgeführten Panel- Erhebungen bei Konsumenten und im Handel. Auch die interessanten Unterlagen der Verlage, die sie als Service zur Verfügung stellen, sind hier zu nennen.

Media-Analyse

Die jährlich durchgeführte Untersuchung (MA) der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG. MA).

Media-Mix

In der Mediaplanung der Einsatz von Medien unterschiedlicher Kategorien im Rahmen einer Werbekampagne. Zum Beispiel Tageszeitungen plus Zeitschriften plus Großflächen (Plakate).

Mengenstaffel

Eine Rabattstaffel, die auf dem Gesamtumfang (Gesamtmillimeter) der innerhalb eines Jahres geschalteten Anzeigen basiert, unabhängig von der Anzahl der Anzeigen.

Mittlungsvergütung

Die Provision, die vom Zeitungsverlag an › Werbungsmittler (z.B. Werbeagenturen) für die Vermittlung von Anzeigenaufträgen Dritter gezahlt wird.

N

NBRZ

Nielsen-Ballungsraum-Zeitungen. Die wichtigsten Tageszeitungen der Nielsen-Ballungsräume (Ballungsraum) haben sich zum Arbeitskreis NBRZ zusammengeschlossen. NBRZ ist Deutschlands größter Printwerbeträger und erreicht täglich rund 20 Millionen Leser und somit fast jeden dritten erwachsenen Einwohner der Bundesrepublik. Bei einer Anzeigenschaltung über NBRZ konnte bisher zwischen den Belegungsmöglichkeiten Gesamtdeutschland, Teilbelegung West und Teilbelegung Ost gewählt werden. Mit NBRZREGIO ist ab Januar 2003 die Medialeistung der NBRZ auch im regionalen Split verfügbar. Über NBRZ-REGIO können die Nielsen-Gebiete einzeln oder in Kombination belegt werden. Seit Januar 2007 bietet NBRZ-Vario die Möglichkeit, eine Belegung nach einzelnen Nielsen- Ballungsräumen vorzunehmen. Mit NBRZ-Plus kann die NBRZ-Gesamt-, Ost-, West-, Regio und Vario-Belegung um bis zu elf interessante Wirtschaftsräume optional erweitert werden.

Nielsen, A. C. Nielsen GmbH

Internationales Marktforschungsinstitut mit deutschem Firmensitz in Frankfurt/Main und einer Niederlassung in Hamburg (Nielsen Media Research, ehemals A. C. Nielsen Werbeforschung S + P), spezialisiert auf Handelsforschung. Seine laufenden Panel-Erhebungen im Fach- und Lebensmittelhandel liefern Informationen über den mengen- und wertmäßigen Absatz von Warengruppen, Marken und Sorten, über die Marktanteile verschiedener Hersteller, über das Einkaufsverhalten und die Bevorratung in verschiedenen Geschäftstypen.

Nielsen-Gebiet

Die Marktforschungsgesellschaft A. C. Nielsen hat die Bundesrepublik in so genannte Nielsen-Gebiete eingeteilt, die die Bundesländer in Gruppen regionaler Zusammengehörigkeit zusammenfassen. Die einzelnen Nielsen-Gebiete sind:

  • Nielsen I: Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
  • Nielsen II: Nordrhein-Westfalen
  • Nielsen IIIa: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
  • Nielsen IIIb: Baden-Württemberg
  • Nielsen IV: Bayern
  • Nielsen V: Berlin
  • NielsenVI: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
  • Nielsen VII: Thüringen, Sachsen
Nordisches Format

Neben Berliner Format und Rheinischem Format eines der drei gebräuchlichsten Zeitungsseiten-Formate. Die Seite ist 570 mm hoch, 400 mm breit (Satzspiegel 528 mm hoch, 371 mm breit, 8 Anzeigenspalten).

P

Page Impressions

Unter diesem Begriff versteht man die einzelnen Seitenaufrufe auf einer Webseite. Die Page Impressions können vom IVW überprüft werden, dieser bestätigt dann die Richtigkeit von der angegebenen Menge.

Panorama-Anzeigen

Die Panorama-Anzeigen werden über den Bundsteg gedruckt. Das Motiv kann über eine volle Doppelseite bis maximal zum Satzspiegel angelegt werden.

Pre-Roll Ad

Unter Pre-Roll Ad versteht man eine Werbung die vor einem Video (meist auch im Bewegtbildformat) eingeblendet wird.

Preisliste

Verbindliche Vertragsbasis zwischen Auftraggeber und Zeitungs- bzw. Zeitschriftenverlag. Sie regelt Preise und Konditionen und erscheint meistens einmal jährlich neu.

Privatanzeigen

Anzeigen, deren Auftraggeber Privatleute sind. Private Familien- und Gelegenheitsanzeigen werden – im Unterschied zu gewerblichen Anzeigen – zu ermäßigten Anzeigenpreisen abgerechnet und werden inklusive Mehrwertsteuer ausgewiesen.

R

Reichweite

Der Anteil an einer Gesamtheit, der bei einmaligem oder mehrmaligem Einsatz eines oder mehrerer Werbeträger mindestens einmal erreicht wird.

Remittenden

Zeitungs- und Zeitschriftenexemplare, die vom Handel nicht verkauft worden sind und an den Verlag zurückgesandt werden.

Resthaushaltsabdeckung

Ergänzendes Vertriebsangebot, das eine vollständige Haushaltsabdeckung im Beilagengeschäft ermöglicht: Parallel zur Belegung des Zeitungstitels wird die Beilage im Verbreitungsgebiet – in der Regel durch Tageszeitungszusteller – direkt in die Briefkästen der Nicht-Abonnenten-Haushalte geliefert.

Rheinisches Format

Neben › Berliner Format und › Nordischem Format eines der drei gebräuchlichsten Zeitungs- Formate: Die Seite ist 510 mm hoch, 350 mm breit (› Satzspiegel: 492 mm hoch, 320 mm breit, 7 Anzeigenspalten).

Rubrik

Im Anzeigenteil einer Zeitung werden thematisch zusammengehörende Angebote bzw. Gesuche zusammengefaßt. Zum Beispiel Wohnungsmarkt, Automarkt, Ehewünsche.

S

Satzspiegel

Der Teil einer Zeitungsseite, der für den Druck genutzt werden kann. Rings um den Satzspiegel bleibt ein nicht bedruckbarer Papierrand.

Shadow-Anzeige

Schatten-Anzeige. Ein Motiv wird aufgerastert und als Fond auf die Zeitungsseite gedruckt. Der redaktionelle Text wird dann über diesen Fond gedruckt.

Sonderveröffentlichung

Redaktioneller Sonderteil zu regelmäßig wiederkehrenden Themen (z.B. „Senioren aktuell“, „Bauen & Wohnen extra“) oder besonderen Anlässen (z.B. „175 Jahre Stadtsparkasse“), der in eigenständiger Gestaltung als Beilage oder integrierte Zeitungsseite mit dazugehörigen Anzeigen erscheint.

Spalte

Zeitungsseiten sind senkrecht in Spalten eingeteilt. Zahl und Breite der Spalten sind in der Regel für den redaktionellen Teil und für den Anzeigenteil unterschiedlich.

Streifenanzeige

Eine Anzeige, die entweder nur die Satzspiegelhöhe (Streifen über Blatthöhe) oder nur die Satzspiegelbreite (Streifen über Blattbreite) ausnutzt. Beim Streifen über Blatthöhe im redaktionellen Teil steht der Text neben der Anzeige, beim Streifen über Blattbreite steht er darüber.

Streuplan

Im Rahmen der Werbeplanung zeigt ein Streuplan, wie die einzelnen werblichen Maßnahmen verteilt werden. Das heißt, zu welchem Zeitpunkt, in welchen Medien welche Werbemittel eingesetzt werden.

Streuverlust

Das Maß, in dem eine werbliche Botschaft Personen erreicht, die nicht zur Zielgruppe gehören.

T

Tausend-Leser-Preis

Preis einer Anzeige pro 1000 Leser eines Werbeträgers. Der wichtigste Wert zur Beurteilung des von einem Werbeträger gebotenen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Bei einmaliger Veröffentlichung sind Tausend-Leser-Preis und Tausend-Kontakt-Preis identisch.

Tausender-Preis

Preis einer Anzeige pro 1000 verbreitete oder verkaufte Exemplare.

Testimonial

Eine Form der werblichen Gestaltung, bei der bereits gewonnene Verwender eines Produkts (oft Prominente) den Kauf dieses Produkts empfehlen (von engl. testify = Zeugnis ablegen).

Textteil

Der redaktionelle Teil einer Tageszeitung.

Textteilanzeige

Anzeige, die mit mindestens drei Seiten an den redaktionellen Text (und nicht an andere Anzeigen) angrenzt.

TKP (Tausender Kontakt Preis)

Preis einer Anzeige pro 1.000 Kontakte mit dem Werbeträger.

U

Umbruch

Die optische Gestaltung einer Zeitungsseite. Grundsätzlich ist die Seite in Spalten unterteilt. Innerhalb dieses Spalten-Schemas werden Texte, Überschriften, Fotos, Anzeigen so gesetzt („umbrochen“), dass ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Lesbarkeit erzielt wird.

Umrechnungsfaktor

Textanschließende Anzeigen (z.B. blattbreit, blatthoch, Eckfeld) werden in der Regel zum mm-Preis des Anzeigenteils berechnet. Da Textspalten breiter sind als Anzeigenspalten, muss dieser mm-Preis mit einem bestimmten Faktor multipliziert werden.

Unique User

Mit Unique User wird eine Messgröße für die Nutzung einer Website bezeichnet, die angibt, wie viele eindeutige Nutzer ein Webangebot in einer bestimmten Zeit hatte.

V

Verbraucheranalyse (VA)

Die VA ist eine Markt-Media-Studie, die dazu dient, Zielgruppeninformationen wie z. B. Konsumverhalten, Besitzmerkmale, Produktinteresse, Kaufabsichten, Freizeitverhalten zu ermitteln. Auftraggeber sind der Axel-Springer-Verlag und die Verlagsgruppe Bauer.

Verbreitungsanalyse

Von der IVW erstellte geographische Analyse, mit der untersucht und dargestellt wird, welche Auflagenanteile welcher Tageszeitungen in welchen Kreisen und kreisfreien Städten in der Bundesrepublik verbreitet sind. Die Verbreitungsanalyse, die innerhalb der Kreise noch einmal nach Orten untergliedert, weist darüber hinaus für alle Unterteilungen die Zahl der Haushalte und Einwohner aus, so dass sich die Haushaltsabdeckung berechnen lässt, die mit dem Einsatz bestimmter Zeitungstitel und -ausgaben erzielt wird.

Verbreitungsatlas

Kartographische Darstellung der Verbreitungsgebiete der deutschen Zeitungen zur Verdeutlichung der Verbreitungsanalyse. Alle 2 Jahre herausgegeben von der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG).

Verbreitungsgebiet

Die räumliche Abgrenzung, in der eine Publikation verbreitet wird.

Visits

Ein Visit bezeichnet laut IVW-Definition einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang. Ein Visit beginnt, wenn ein Nutzer innerhalb eines Angebotes eine Page Impression erzeugt. Jede weitere Page Impression, die der Nutzer im folgenden innerhalb des Angebotes erzeugt, wird diesem Visit zugeordnet. Der Visit wird als beendet angesehen, wenn länger als 30 Minuten keine Page Impression durch den Nutzer erzeugt worden ist. Wechselt der Nutzer auf ein neues Angebot und kehrt innerhalb von 30 Minuten auf das alte Angebot zurück, so wird kein neuer Visit gezählt. Wechselt der Nutzer auf ein neues Angebot und kehrt nach Ablauf einer Frist von 30 Minuten auf das alte Angebot zurück, so wird ein neuer Visit gezählt.

W

Werbemittel

Das Mittel, durch das eine werbliche Botschaft ausgedrückt wird. Werbemittel sind: Anzeigen, Funk- und Fernsehspots, Plakate, Broschüren, Banner usw.

Z

ZAW

Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft. Mitglieder sind Verbände (keine Einzelfirmen), die an der Werbung in der Bundesrepublik mitwirken und/oder interessiert sind.

Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG)

Die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft ist der zentrale Marketing-Dienstleister der Zeitungsverlage. Sie bietet Planungsservice, Forschung und Beratung und unterstützt Werbekunden und Agenturen mit kostenlosen praxisorientierten Dienstleistungen von der Mediaplanung bis zur Werbewirkungskontrolle.

Zielgruppe

Der Teil der Bevölkerung, der mit den werblichen Aussagen erreicht werden soll. Als Zielgruppen werden zumeist solche Personengruppen ausgewählt, von denen aufgrund ihrer Bedürfnisse, Vorlieben, Interessen oder Kaufkraft angenommen werden kann, dass sie dem Angebot des Werbungtreibenden besonders aufgeschlossen gegenüberstehen.


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